Manche Menschen bei uns glauben VW sein noch zu retten, da liegen sie falsch, bei VW ist es schon 5 nach 12.
In Deutschland ist VW zwar noch mit fast 400.000 Zulassungen von Januar bis September Marktführer, doch die Tendenz ist fallend bei minus sechs Prozent. Mit 17,8 Prozent Marktanteil ist die alte 20 Prozent-Marke zudem längst Geschichte.
Verkauft eure Immobilien in Wolfsburg, Stuttgart oder München, solange die Preise noch nicht ganz in Keller sind, und diversifiziert euer Portfolio konsequent in Richtung 100% Bitcoin :-).
Probleme in China#
Das wirkliche Problem zeigt sich in China, nachdem der Absatz des Konzerns in China bereits 2025 um rund 8 % auf unter 2,7 Millionen Fahrzeuge gesunken war, haben sich die Probleme im Jahr 2026 massiv verschärft.
Im ersten Halbjahr 2026 brach der Absatz in China um 31,6 % ein. Besonders das zweite Quartal verlief mit einem Minus von 36,6 % verheerend. Bei reinen Elektroautos (BEV) verzeichnete VW im ersten Halbjahr 2026 einen Rückgang von fast 48 % (nur noch ca. 30.900 Einheiten). Der gemeinsame Marktanteil aller deutschen Hersteller bei E-Autos in China fiel auf ein historisches Tief von nur noch 1,6 %.
Hier die weltweiten Verkaufszahlen:

In China hat der Anteil der sogenannten New Energy Vehicles (NEVs) – dazu zählen reine Elektroautos (BEV) und Plug-in-Hybride (PHEV) – im Jahr 2026 historische Höchststände erreicht und die Marke von 50 % bei den Neuzulassungen dauerhaft überschritten.
Der Anteil der NEVs an den monatlichen Neuzulassungen erreichte im September einen Rekordwert von etwa 65,7 % bis 66 %. Damit sind zwei von drei neu verkauften Autos in China elektrifiziert.
In China wird das Auto als "Smartphone auf Rädern" betrachtet. Chinesische Kunden legen extremen Wert auf digitale Ökosysteme (Integration von WeChat, Karaoke-Funktionen, fortschrittliche Sprachassistenten). Deutsche Modelle gelten in diesen Bereichen oft als veraltet oder zu langsam in der Entwicklung.
Chinesische Hersteller wie BYD oder Xiaomi benötigen von der Idee bis zur Marktreife eines neuen Modells oft nur 18 bis 24 Monate. Deutsche Konzerne arbeiten klassischerweise in Zyklen von 48 bis 60 Monaten. Dadurch wirken deutsche E-Autos bei ihrem Erscheinen technisch oft schon überholt.
Die globale Expansion#

Die globale Expansion der chinesischen Automobilindustrie ist in vollem Gange. Besonders deutlich wird dies in Australien, das förmlich überrollt wurde: Mittlerweile stammen dort über 80 % aller verkauften Elektroautos aus China. Auch die Märkte in Südostasien, insbesondere Thailand und Indonesien, werden bereits von chinesischen Marken dominiert, die dort einen Marktanteil von rund 85 % kontrollieren.
In Lateinamerika hat sich Brasilien als wichtigster strategischer Standort herauskristallisiert. Die chinesischen Hersteller verzeichnen hier ein rasantes Wachstum und halten bei Elektrofahrzeugen bereits einen Marktanteil von 60 %. Dabei beschränkt sich China längst nicht mehr nur auf den Export: BYD hat beispielsweise das ehemalige Ford-Werk in Camaçari übernommen und massiv ausgebaut, um vor Ort zu produzieren.
Europa entwickelt sich zusehends zur hart umkämpften Zone. Um drohende Importzölle zu umgehen, errichten chinesische Konzerne eigene Produktionsstätten in Ländern wie Ungarn oder der Türkei. Zwar liegt ihr Marktanteil in Europa derzeit noch bei etwa 10 %, doch es ist davon auszugehen, dass der Konkurrenz- und Preiskampf in den kommenden Jahren massiv zunehmen wird.
Ein völlig anderes Bild zeigt sich in den USA. Hier wird die Expansion durch drastische politische Barrieren fast vollständig unterbunden. Mit Importzöllen von über 100 % auf chinesische Elektroautos haben die USA den Markteintritt für Hersteller wie BYD oder Geely wirtschaftlich unrentabel gemacht. Infolgedessen liegt der Marktanteil chinesischer Marken in den USA aktuell bei nahezu 0 %.
Weltmarkt#
Weltweit werden in etwas 99Mio Fahrzeuge pro Jahr verkauft, der Volkswagen-Konzern verkaufte im letzten abgeschlossenen Geschäftsjahr 2025 ca. 9,24 Millionen Fahrzeuge. Volkswagen wird im Jahr 2026 voraussichtlich nur noch etwa 8,5 bis 9,0 Millionen Fahrzeuge weltweit absetzen.
Die strategische Lage für Volkswagen verschlechtert sich dramatisch. Zu der bereits erdrückenden Dominanz chinesischer Hersteller tritt nun die Gefahr einer Marktkonsolidierung durch Teslas Cybertaxi.

Was passiert, wenn der Kuchen, an dem VW ohnehin schon immer mehr Anteile verliert, nun auch noch absolut schrumpft? Wenn auch der gute Jeff (Fulmo) aus dem sozialistischen Bitcoin-Meetup in Berlin sehr selten recht hat :-), aber in einem Punkt muss ich ihm zustimmen: Ein eigenes Auto ist sehr teuer und nutzlos wenn es Alternativen gibt.
Ich habe keine Zweifel am Erfolg von Elon Musks Robotaxi-Strategie. Für einen hochverschuldeten Konzern wie VW wäre diese Entwicklung jedoch fatal und könnte einen Dominoeffekt auslösen, der die gesamte deutsche Automobilbranche mitreißt.
Verkauft also eure Immobilien in Wolfsburg, Stuttgart, München und anderen Standorten der Autoindustrie, Menschen ohne Job kaufen keine Immobilien.
<br />
<br />
<br />





Comments1
TickTrickSat
···