Articles tagged #selbstverwahrung

Bisq: Bitcoin kaufen ohne KYC 🛡️
Du kaufst Bitcoin weil du frei sein willst. Raus aus dem kaputten Fiat-System, weg von der Kontrolle der Zentralbanken. Und was ist dein erster Schritt in diese angebliche Freiheit? Du scannst deinen Reisepass ein, machst ein braves Selfie für den Ident-Check und lädst beides bei einer zentralen Börse hoch. Fällt dir was auf?

Handeln ohne Erlaubnis
Wer Bitcoin über die Steuerdebatte entdeckt, sieht eine Anlageklasse mit Sonderkondition — und übersieht den Haupteingang: ein Geld, das funktioniert, ohne dass jemand gefragt werden muss. Was es kostet, in den Registern zu stehen, und warum die einen Bedingungen verhandeln, während die anderen dafür sorgen, dass nichts davon abhängt.

Die falsche Frage zur Selbstverwahrung
Über fremde Wörter, ein zusätzliches Kennwort und die Frage, welches Risiko zu welchem Menschen passt.

Bitcoin ist keine Gesinnung
Bitcoin zu halten macht niemanden zum Anarchisten und stürzt keinen Staat. Der Unterschied liegt nicht im Besitz, sondern im Handeln: im erlaubnisfreien Gebrauch, der auch einen Preis hat.

Warum ich mich in Liquid getäuscht habe
Am 22. Juli 2026 habe ich hier aufgeschrieben, warum ich meine Meinung zur Liquid-Sidechain revidiert habe – und den Text eine Woche später selbst gelöscht, um niemanden in der Szene vor den Kopf zu stoßen. Sieben Wochen danach flossen rund 4.000 BTC aus dem Liquid-Peg ab. Hier steht er wieder, unverändert.

BTCPay Server: Bitcoin selbst annehmen – ohne Mittelsmann, ohne Gebühren
Wer Bitcoin annehmen will, muss dafür weder BitPay noch eine Börse fragen. BTCPay Server ist ein kostenloser, quelloffener Zahlungsprozessor, den du selbst betreibst: nicht-verwahrend, ohne KYC und ohne dass ein Dritter deine Zahlungen sieht oder einfrieren kann.

Liquid Network: Der Fix war die Lücke – 598,5 BTC bleiben weg
Am 6. September 2026 sind rund 4.000 BTC aus der Reserve des Liquid Network verschwunden. 3.400 BTC kamen zurück, 598,5 BTC halten die Angreifer bis heute fest. Blockstreams Post-Mortem vom 23. September zeigt: Ausgenutzt wurde nicht der alte Cache-Fehler, sondern ein neuer – im Patch, der ihn beheben sollte. Ich habe die Kollision byte-genau nachgeprüft, dazu Deckung, Reserve und Signaturen am 29. September. Die Peg-outs stehen weiter still.

Phishing bei BitBox, Trezor und CoinTracking: Die Mail kam wirklich vom Hersteller
Echte Absenderadresse, bestandene SPF/DKIM/DMARC-Prüfung, Link auf die Domain des Herstellers – und trotzdem Phishing. Wie der Angriff über den gemeinsamen Newsletter-Anbieter Brevo lief, was die Täter wirklich wollten und was jetzt zu tun ist.