Bull Bitcoin, die älteste Bitcoin-Only-Börse der Welt ohne Verwahrung von
Kundengeldern, gibt bekannt, vor dem französischen Conseil d'État, dem höchsten
Verwaltungsgericht Frankreichs, Klage auf Aufhebung des Dekrets Nr. 2025-1276 eingereicht
zu haben. Dieses Dekret bildet die zentrale Grundlage für die Umsetzung der europäischen
Richtlinie DAC8 in französisches Recht.
Parallel dazu veröffentlicht das Unternehmen DAC8.com, eine umfassende, quellengestützte
Informationsplattform für Bürgerinnen und Bürger, Journalistinnen und Journalisten sowie
politische Entscheidungsträger.
Seit dem 1. Januar 2026 verpflichtet die europäische Richtlinie DAC8 (Richtlinie (EU)
2023/2226) Anbieter von Krypto-Dienstleistungen (Crypto-Asset Service Providers – CASPs)
wie Bull Bitcoin dazu, Identitäts- und Transaktionsdaten ihrer Kundinnen und Kunden
systematisch zu erfassen und an die jeweilige nationale Steuerbehörde zu übermitteln. Diese
Informationen werden anschließend automatisch zwischen den Steuerverwaltungen der
teilnehmenden Staaten ausgetauscht.
Aus Sicht von Bull Bitcoin liegt das eigentliche Problem jedoch in der Schaffung einer
umfassenden Datenbank, welche Identitätsdaten, Wohnanschriften und den vollständigen
Transaktionsverlauf von Millionen von Menschen miteinander verknüpft – einschließlich
zahlreicher Transaktionen, die keinerlei steuerliche Relevanz besitzen.
Angesichts der nahezu täglichen Meldungen über Datenlecks sowie des deutlichen Anstiegs
von Raubüberfällen, Erpressungen und Entführungen mit Bezug zu Krypto-Vermögen stellt der
Aufbau einer solchen Datenbank nach Auffassung des Unternehmens ein erhebliches
Sicherheitsrisiko für Millionen von Bitcoin- und Krypto-Inhabern sowie deren Familien dar.
Auch Mitarbeiter staatlicher Behörden, die Zugang zu diesen Daten erhalten, könnten selbst zu Zielscheiben krimineller Organisationen werden, die sich Zugriff auf diese Informationen verschaffen wollen. Hinzu kommt, dass diese personenbezogenen Daten nicht nur innerhalb Frankreichs verarbeitet werden, sondern mit den Steuerbehörden sämtlicher Staaten ausgetauscht werden, die am DAC8-System teilnehmen. Vor dem Hintergrund zahlreicher Fälle von Datenlecks, interner Korruption und dem illegalen Handel mit behördlichen Datensätzen stellt Bull Bitcoin eine einfache Frage:
“DAC8 macht aus” Know Your Customer« ein “Kill Your Customer” Francis Pouliot, CEO von Bull Bitcoin
Am 24. Februar 2026 hat Bull Bitcoin beim Conseil d'État Klage gegen das Dekret Nr. 2025-1276 eingereicht. In den kommenden Monaten wird das Unternehmen eine ergänzende Klagebegründung vorlegen, in der die rechtlichen Argumente ausführlich dargelegt werden. Für Bull Bitcoin ist dieses Verfahren lediglich der erste Schritt. Das Unternehmen beabsichtigt, sämtliche rechtmäßigen Mittel auszuschöpfen, um die Anwendung von DAC8 sowie seines internationalen Pendants, des Crypto-Asset Reporting Framework (CARF), auszusetzen, zu verzögern, aufheben zu lassen oder grundlegend zu ändern.
„Wir dürfen nicht zulassen, dass die Grundpfeiler unserer Zivilisation durch diesen Angriff auf das Recht auf Privatsphäre erschüttert werden. Wir müssen eine klare Grenze ziehen und uns weigern, noch mehr Freiheiten preiszugeben, bevor nichts mehr übrig bleibt. Jemand muss Stellung beziehen. Es scheint, dass niemand sonst bereit und in der Lage ist, dies zu tun. Deshalb fällt es Bull Bitcoin zu, diesen Kampf anzuführen.“ Francis Pouliot, CEO von Bull Bitcoin
Mit DAC8.com stellt Bull Bitcoin eine frei zugängliche Informationsplattform bereit, auf der die Richtlinie verständlich erläutert wird. Die Website bündelt offizielle Quellen, Zahlen, rechtliche Analysen und Hintergrundinformationen aus unter anderem EUR-Lex, der OECD und Legifrance. Die Inhalte stehen auf Französisch, Englisch sowie in mehreren weiteren europäischen Sprachen zur Verfügung.
Über Bull Bitcoin
Bull Bitcoin wurde 2013 von Francis Pouliot gegründet und ist die älteste Bitcoin-Only-Börse der
Welt ohne Verwahrung von Kundengeldern. Das Unternehmen besitzt oder verwahrt zu keinem
Zeitpunkt die Bitcoin seiner Kundinnen und Kunden.
Bull Bitcoin ist kürzlich über seine französische Gesellschaft LEONOD SARL von der
französischen Finanzmarktaufsicht AMF gemäß der europäischen MiCA-Verordnung
zugelassen worden und ist heute in Kanada, Europa und Mexiko tätig.
Seit seiner Gründung ist Bull Bitcoin vollständig eigenfinanziert. Das Unternehmen hat weder
externes Eigenkapital aufgenommen noch Fremdkapital in Anspruch genommen.

